Vom Wasserwerk zum Wasserhahn kann viel passieren

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Deutsches Trinkwasser ist das meistkontrollierte Lebensmittel. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) enthält verbindliche Grenzwerte für etwa 50 mögliche Schadstoffe, auf die das Trinkwasser in den etwa 6.000 Wasserwerken Deutschlands permanent kontrolliert und entsprechend aufbereitet wird.

 

Doch auch wenn der Wasserversorger das Leitungswasser in einwandfreiem Zustand ins Leitungsnetz einspeist, ist dieses auf dem langen Weg vom Wasserwerk durch kilometerlange Rohrleitungen bis zum heimischen Wasserhahn zahlreichen Möglichkeiten erneuter Verunreinigung ausgesetzt. 50 Kilometer und mehr können zwischen Wasserwerk und Haushalt liegen. Mehr als 99 % der Bevölkerung in Deutschland sind ans öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen.

 

So ist ein Großteil der öffentlichen Verteilungsnetze in Deutschland in die Jahre gekommen, das über 530.000 Kilometer lange Leitungsnetz in vielen Orten alt und sanierungsbedürftig. Ablagerungen und Korrosion im Leitungsnetz können bereits aufbereitetes Trinkwasser auf dem Weg zum Verbraucher wieder verunreinigen. So kommt das Wasser auf seinem Weg mit einer Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe und Bauteile in Kontakt. Diese können Stoffe ins Trinkwasser abgeben, die den Geruch oder Geschmack des Trinkwassers verändern, eine gesundheitliche Relevanz haben oder zu einer Vermehrung von Mikroorgansimen und damit eventuell auch von Krankheitserregern führen.[1]

 

Zudem gelangen durch Industrie, Landwirtschaft, Umwelteinflüsse und auch uns Menschen immer mehr Schadstoffe in den Wasserkreislauf, die durch die TrinkwV überhaupt nicht geregelt und geprüft werden. So gibt es eine große Anzahl weiterer Inhaltsstoffe, die nicht überwacht werden, darunter Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Asbest, Mikroplastik, Rückstände von Arzneimitteln, Hormone, Weichmacher sowie Viren oder Schwermetalle. Herkömmliche Hauseingangsfilter entnehmen jedoch nur größere Schmutzpartikel (wie z.B. Sand) aus dem Wasser.

 

Auch auf den letzten Metern innerhalb des eigenen Gebäudes können zusätzliche Verunreinigungen entstehen. Gerade in Altbauten können alte Wasserleitungen ein hohes Risiko für die Wasserqualität und damit für die Gesundheit darstellen. Gelöste Schwermetalle aus alten Kupfer- oder gar Bleiwasserleitungen oder Keime aus Totsträngen und dem in Leitungen enthaltenen Biofilm können die Trinkwasserqualität stark reduzieren. Stagniert das Wasser in den Leitungen, erwärmt es sich und verkeimt. Temperatur und Nährstoffangebot sind dabei für die Vermehrung von Mikroorganismen entscheidend. Je länger Wasser in der Leitung steht, desto mehr Stoffe nimmt es aus Leitungen und Armaturen auf. Neben Krankheitserregern können auch toxische chemische Stoffe im Trinkwasser eine Rolle spielen.

 

Legionellen und andere Bakterien finden hier unter Umständen hervorragende Bedingungen zur Vermehrung vor. Die Gefahr droht nicht nur in der Warmwasserleitung, sondern gerade in Altbauten durch ein schlecht isoliertes Kaltwassernetz, dass von einer baulich angrenzend befindlichen Warmwasserleitung erwärmt wird.

 

Die Situation wird sich in den nächsten Jahren verschärfen: Verstädterung und Klimawandel in Kombination mit der alternden Wasser-Infrastruktur bedrohen auch bei uns die Trinkwasserqualität. Die Bedeutung von sauberem Trinkwasser wird deshalb immer mehr Menschen bewusst. Daher empfehlen wir einen Filter für Trinkwasser entweder am Zugang vom öffentlichen Leitungsnetz zum Haus oder direkt am Entnahmepunkt, kurz bevor es konsumiert wird.

 

Seccua bietet Trinkwasserfilter als Untertischlösung (Seccua MK7) oder für den gesamten Haushalt (Seccua Urspring BeWell und Biofilter) an. Seccua Filter arbeiten mit High-Tech-Membranen analog derer aus der Medizintechnik und wirken damit praktisch wie eine Firewall, die Krankheitserreger zuverlässig fernhält und Schadstoffe wirksam reduziert. Auch vorher verunreinigtes Wasser ist hinterher in einwandfreiem Zustand.

[1] „Wasserwirtschaft in Deutschland. Grundlagen, Belastungen, Maßnahmen“, Umweltbundesamt , Okt. 2017

 

A lot can happen from the waterworks to the tap

German drinking water is the most controlled foodstuff. The German Drinking Water Ordinance (TrinkwV) contains binding limits for about 50 possible pollutants, for which the drinking water is permanently checked in Germany’s approximately 6,000 waterworks and treated accordingly.

 

But even if the water supplier feeds the tap water into the network in perfect condition, it is exposed to numerous possibilities of renewed contamination on its long journey from the waterworks through kilometers of pipes to the tap at home. The distance between the waterworks and the household can be 50 kilometers or more. More than 99% of the population in Germany is connected to the public drinking water network.

 

The majority of public distribution networks in Germany are aging, and the more than 530,000 kilometers of pipelines in many places are old and in need of modernization. Deposits and corrosion in the pipe network can contaminate drinking water that has already been treated on its way to the consumer. On its way, the water comes into contact with a large number of different materials and components. These can release substances into the drinking water that change the odor or taste of the drinking water, have a health relevance or lead to a proliferation of microorganisms and thus possibly also of pathogens.

 

In addition, more and more pollutants are entering the water cycle due to industry, agriculture, environmental influences and also us humans, which are not regulated and tested at all by the TrinkwV. Thus, there are a large number of other ingredients that are not monitored, including fertilizers and pesticides, asbestos, microplastics, residues of pharmaceuticals, hormones, plasticizers, and viruses or heavy metals. However, conventional residential filters only remove larger dirt particles (such as sand) from the water.

 

Additional impurities can also occur on the last few meters within one’s own building. Especially in old buildings, old water pipes can pose a high risk to water quality and thus to health. Dissolved heavy metals from old copper or even lead water pipes or germs from dead legs and the biofilm contained in pipes can greatly reduce drinking water quality. If the water stagnates in the pipes, it heats up and becomes contaminated. Temperature and nutrient supply are crucial for the reproduction of microorganisms. The longer water stands in the pipe, the more substances it absorbs from pipes and fittings. In addition to pathogens, toxic chemical substances can also play a role in drinking water.

 

Legionella and other bacteria may find excellent conditions to multiply here. The danger is not only in the hot water pipe, but especially in old buildings through a poorly insulated cold water network that is heated by a structurally nearby hot water pipe.

 

The situation will worsen in the coming years: Urbanization and climate change, combined with aging water infrastructure, threaten drinking water quality in our country as well. More and more people are therefore becoming aware of the importance of clean drinking water. Therefore, we recommend a filter for drinking water either at the access point from the public supply network to the house or directly at the point of tapping, just before it is consumed.

 

Seccua offers drinking water filters as an under-sink solution (Seccua MK7) or for the entire household (Seccua Urspring BeWell and Biofilter). Seccua filters work with high-tech membranes analogous to those used in medical technology and thus act practically like a firewall, reliably keeping out pathogens and effectively reducing pollutants. Even previously contaminated water is in perfect condition afterward.