Die Seccua Filtration schützt vor verfärbtem Wasser

Moment mal – wieso benötigt verfärbtes Leitungswasser überhaupt unsere Aufmerksamkeit? Ist das nicht eher harmlos? Oder besteht ein Risiko bei dem Gebrauch verfärbten Trinkwassers? Das schauen wir uns etwas genauer an.

Seccua UrSpring BeWell
Filteranlage für Eigenheimbesitzer

UrSpring BeWell Filteranlage

Durch die Seccua Wasserfilter wird Ihr Trinkwasser rückstandslos und ohne Chemie von ungesunden Keimen befreit. Effektiver Schutz für Ihr Leitungsnetz.

  • Bakterien, Viren, Parasiten
  • Trübung & Rostfärbungen
  • Montage an der Übergabestelle des Kaltwassers

zur UrSpring BeWell Filteranlage

Modul für Urspring BeWell

Seccua BioFilter

Mit Seccua AntiTox haben Sie die Möglichkeit noch zusätzliche Stoffe aus dem Wasser zu filtern – und das auf natürliche Weise.

  • Option 1: Schutz vor gelösten Giften, Pestiziden
  • Option 2: Kalkschutz
  • Option 3: Arsenentfernung

zum Seccua BioFilter

Filteranlage für Wasserversorger

Virex Pro Connect

Seccuas modernste Ultrafiltrationsanlage – mit zertifizierter Entfernungsleistung für Krankheitserreger, Integritätstest, Betriebsdatenerfassung und Web-basiertem Fernzugriff.

  • Krankheitserreger, Parasiten
  • Rostfärbung, störende Trübstoffe
  • Legionellen

zur Virex Pro Connect Filteranlage

Das bedeutet gefärbtes Leitungswasser

Braunes und gelbes Wasser aus der Leitung sind mehr als Schönheitsfehler. Die gelbe Färbung entsteht oft durch kleine Rostpartikel, verursacht durch eine chemische Reaktion, wenn Eisen in den Wasserleitungen mit Sauerstoff reagiert. Und auch wenn braunes Wasser aus dem Wasserhahn läuft, kann dies durch Rostpartikel verursacht werden. Die Lösung für diese Problemquelle ist meist eine Reinigung beziehungsweise der Austausch von Leitungen.

Eine weitere Ursache für verfärbtes Wasser: Trinkwasser, das aus Grundwasser und Oberflächenwasser gewonnen wird, enthält natürliche, organische Materie. Diese Materie kommt entweder in flüchtiger, in gelöster oder ungelöster Form im Wasser vor, gemeinsam ist allen Formen, dass sie organisch gebunden sind. Der Wert „TOC“ (aus dem Englischen: total organic carbon) ist der Summenparameter für die organische Substanz des Wassers. Insbesondere der gelöste organische Kohlenstoff (englischsprachige Abkürzung: DOC) sorgt für das Einfärben des Wassers; DOC wird als Summenparameter bei der Erfassung natürlicher Inhaltsstoffe, aber auch der anthropogenen (= menschlichen Ursprungs) Schadstoffe verwendet und gibt Auskunft über die im Wasser gelöste organische Substanz in ihrer Gesamtmenge.

Dies kann zum Problem werden, insbesondere, wenn die Wasserversorger das Trinkwasser aufbereiten mit dem Ziel, Wasser ohne gesundheitsgefährdende Keime zu liefern; dies geschieht durch die Behandlung des Wassers mit desinfizierenden Chemikalien. Diese Chemikalien reagieren mit den organischen Substanzen im Wasser, diese chemische Reaktion wiederum erzeugt gefährliche, weil toxische Substanzen, die in ihrer Gesamtheit als „Desinfektionsnebenprodukte“ oder kurz DNP bezeichnet werden – die englische Abkürzung lautet DBP.

Was genau sind Desinfektionsnebenprodukte

Es gibt eine ganze Reihe von Desinfektionsmitteln, die zur Wasseraufbereitung verwendet werden: Die bekanntesten sind Chlor und das chemisch verwandte Chloramin. Auch Ozon wird in Trinkwasserwerken eingesetzt. Die Ziele sind, krankmachende Keime zu zerstören sowie dem Wasser einen neutralen Geschmack und einen ebensolchen Geruch zu verleihen. Auch soll ein Rest an Desinfektionsmitteln im Wasser zurückbleiben, damit dieses den Transport durch die Versorgungsleitungen ohne weitere Verkeimung übersteht und so möglichst keimfrei aus dem heimischen Wasserhahn sprudeln kann.

Desinfektionsnebenprodukte (engl. disinfection byproducts, kurz: DBP) werden immer dann gebildet, wenn Chlor, Brom und Ozon mit dem im Wasser enthaltenen, organischen Material interagieren. Die bekanntesten DBP: Die Gruppe der Trichlormethane, ferner Chlorit, Bromat, Nitrosamine. Außerdem entsteht bei der Verwendung von Ozon infolge der chemischen Reaktion Formaldehyd. Alle DBP sind gesundheitsschädlich, manche können Krebs auslösen.

Im Jahr 2005 wurde ein Artikel der EHP (das ist das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation WHO) veröffentlicht, der zeigte, dass man nicht einmal das Wasser trinken muss, das DBP enthält, um die Stoffe aufzunehmen: Heiße Duschen, Geschirr abspülen oder Wäsche waschen in mit DBP kontaminiertem Wasser führen zum Beispiel zu einer höheren Trichlormethan-Konzentration im Blut. Zudem zeigte der Artikel auf, dass THMs von der Haut absorbiert und aufgenommen werden.

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So entfernen Seccua-Filter Verfärbungen aus dem Wasser und reduzieren DBP

Wir bieten zwei unterschiedliche Methoden an, um sowohl die Verfärbungen als auch die DBP zu reduzieren: Die Filtration mit einem Membranfilter sowie die Filterung mit aktiviertem Kohlenstoff in Granulatform (englische Bezeichnung: granular activated carbon, kurz: GAC). Letzterer ist auch bekannt als „Aktivkohle“, nachfolgend verwenden wir die Kurzform GAC.

Granular aktivierter Kohlenstoff gegen DOC im Wohngebäude

Mit GAC lässt sich gelöster organischer Kohlenstoff (DOC), also die organische Materie, vollständig aus dem Leitungswasser entfernen, die Stoffe werden im Granulat festgehalten, die Verfärbung wird deutlich reduziert. Die Desinfektionsnebenprodukte werden ebenfalls im Granulat gebunden. Hierfür benötigen das Wasser und GAC eine durchschnittliche Kontaktzeit von ungefähr zehn Minuten. Die Lösung von Seccua: der BioFilter. Dieser Filter nutzt die GAC-Methode auf optimale Weise, wir empfehlen die Filtration von Wasser mittels des aktivierten Kohlenstoffs für die Verwendung in Einfamilienhäusern – die Kapazität des BioFilters ist hierfür ideal. Beim Verwenden des Filters ist lediglich die Kontaktzeit von zehn Minuten zu berücksichtigen.

Wenn das Fassungsvermögen des Granulats vollständig erreicht ist, wird der BioFilter einfach mit frischem Kohlenstoff aufgefüllt oder ausgetauscht.

Flokkulation der DOC und Filtrierung mittels Membranfilter für größere Anlagen der Wasseraufbereitung

Bei dieser Methode von Seccua wird dem Zufuhr-Strom des Membran-Filtrationssystems (z.B. der Virex Pro Connect eines Phoenix-Systems) ein Flokkulationsmittel hinzugefügt. Die gelösten organischen Kohlenstoffe verbinden sich mit dem Flokkulationsmittel und erreichen dadurch eine Größe, die es erlaubt, alle DOC mit einem Membranfilter herauszufiltern. Auf diese Weise wird die Verfärbung bedeutend reduziert – allerdings kann sie nicht vollständig entfernt werden.

Insbesondere für größere Aufgaben, wie etwa die kommunale Wasserproduktion, empfiehlt Seccua die Methode mittels Flokkulation, um Verfärbungen und Desinfektionsnebenprodukte aus dem Trinkwasser zu entfernen. Seccua hat weltweit bereits hunderte dieser Art von öffentlichen Wassersystemen installiert – die meisten davon in Deutschland, den USA und Kanada.

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Fallstudie zur Optimierung der Flokkulations-Methode

Optimierung der Flokkulations-Methode

Seccua hat mit dem Minnesota Department of Public Health zusammengearbeitet, um die Flokkulations-Methode zur Entfernung von Verfärbung und Desinfektionsnebenprodukten aus dem Trinkwasser zu optimieren. Bei den ausführlichen Tests, die an den Seen in Ely (Minnesota) vom Minnesota Department of Public Health durchgeführt wurden, konnten alle Ziele erreicht werden.

Ziele

  • Entfernen der Verfärbungen optimieren
  • Eine gesteigerte Reduktion der Desinfektionsnebenprodukte
  • Die Anzahl und Frequenz der chemischen Reinigungen der Filtersysteme verringern
  • Die Lebensdauer des Filter-Equipments verlängern
  • Definition eines unkomplizierten, benutzerfreundlichen Betriebsprozesses

Systemaufbau

Das im Rahmen der Tests, bei denen das Virex Pro Connect System verwendet wurde, gereinigte Wasser stammte aus dem See Ely in Minnesota. Das Wasser zeigte eine Farbe von 60 CU (Abkürzung für Color Units, Maßeinheit für die Verfärbung). Das Flokkulationsmittel wurde hinzugefügt, bevor das Wasser das Virex Pro System erreichte.

Die Virex Pro filterte bei einem Durchfluss von 2,8 gpm. Das Virex Pro Connect System kontrollierte ferner eine automatisierte, stündliche Rückspülung mit gefiltertem Wasser mit Hilfe einer Rückspülpumpe. Die Zufuhrpumpe wurde ebenfalls mit dem System verbunden, eine zusätzliche Kontrolle war dort nicht notwendig.

Wie von den US EPA Filtrations-Richtlinien für Membranfiltrationen bei der Filterung von Oberflächengewässern gefordert, führte die Virex Pro Connect einen täglichen, völlig automatisierten und direkten Membranintegritätstest durch.

Testergebnisse

  • Das gefilterte Wasser der Seccua Virex Pro zeigte keine gelbliche Färbung mehr, die Färbung wurde um zwei Drittel reduziert: von 60 auf 20 CU.
  • Die Filtermembrane der Virex Pro hat während der einwöchigen Testperiode nicht an Durchlässigkeit verloren, damit wurde ein nachhaltiger Betrieb erreicht
  • Die Entfernung von 27 % des gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) führte ebenfalls zu einer signifikanten Reduktion von Desinfektionsnebenprodukten

Seccua Wasserfilter für gesundes, sauberes Trinkwasser

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