Warum eine Wasseraufbereitung mit Chlor und UV-Bestrahlung nicht zu empfehlen ist

Das Ziel der UV-Bestrahlung und Chlorung von Trinkwasser ist, unerwünschte Krankheitserreger wie Bakterien, Parasiten und Viren abzutöten. Doch anders als gewünscht, führen diese Wasseraufbereitungsmethoden aufgrund von Wassertrübungen und Biofilmen häufig nicht zur restlosen Eliminierung, sondern lediglich zu einer temporären Reduktion des Keimbestands.

Gesundheitsrisken durch Chlor-Nebenprodukte

Im schlimmsten Fall kann die Desinfektion von Trinkwasser mit Chlor sogar zu chlorresistenten Krankmachern führen und birgt darüber hinaus potentielle Gesundheitsrisiken. Deshalb stellt sich die Frage, ob man verkeimtes Trinkwasser trotz mangelnder Effektivität mit einer Chemikalie behandeln will, die unsere Gesundheit gefährden kann.

Zu den von der Trinkwasserverordnung zugelassenen chemischen Desinfektionsverfahren gehört unter anderem die Desinfektion mit Chlor, Chlordioxid sowie Natrium- und Calciumhypochlorit.

Das Problem: Wenn diese chlorhaltigen Desinfektionsmittel auf diverse Wasserinhaltsstoffe treffen, insbesondere auf organische Materie, können chemische Reaktionen auftreten und sich unerwünschte Nebenprodukte bilden, sogenannte Desinfektionsnebenprodukte (englische Abkürzung: DBP), von denen einige im Verdacht stehen, krebserregend zu wirken. Darüber hinaus entsteht bereits bei Lagerung, Transport und Herstellung der Chlordesinfektionsmittel hochschädliches Chlorat.

Einer Studie des DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW) zufolge kann der Chloratgehalt in chlorhaltigen Desinfektionsmitteln bis zu 36 % betragen – und dieser kann gefährlich werden, wenn wir Leitungswasser mit Chlor trinken. So kann eine wiederholte Chlorat-Exposition etwa die Jodaufnahme des Körpers hemmen. Insbesondere bei Risikogruppen, wie zum Beispiel Personen mit Schilddrüsenerkrankungen und Jodmangel sowie bei Neugeborenen und Kindern kann dies zu einer zeitweiligen Veränderung des Schilddrüsenhormonspiegels führen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat den Wert für die tolerable tägliche Aufnahmemenge (TDI) daher auf 0,003 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgesetzt. Bei hoher Konzentration kann auch eine einmalige Chlorat-Exposition bereits Folgen nach sich ziehen und rote Blutkörperchen sowie Nieren schädigen. Dafür reicht bereits eine Aufnahme von 0,036 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht – eine Menge, die insbesondere von Kindern schnell konsumiert werden kann.

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Die Nachteile einer Wasseraufbereitung mittels Chlor und UV-Bestrahlung

Biofilme und Resistenzen schützen Keime vor Chlor

Die chemische Desinfektion von Trinkwasser bietet nur unzureichenden Schutz vor Keimen, insbesondere da die Wirkung des Chlors häufig nicht effektiv zu den Erregern durchdringt. Keime wie Bakterien und Amöben werden nicht nur im fließenden Wasser durch unsere Rohrleitungen gespült, sondern setzen sich an den Rohrwänden fest, wo sie mit dem Schleim, den sie absondern, einen schützenden Biofilm bilden. Dieser Schutzfilm bietet beste Lebensbedingungen für eine rasante Vermehrung und stellt eine Barriere für äußere Einflüsse dar, die eine effektive Einwirkung chemischer Desinfektionsmittel auf die Keime verhindert. Daher wäre in vielen Fällen eine höhere Chlorkonzentration notwendig als gesundheitlich zumutbar und gesetzlich erlaubt ist.

Des Weiteren sind viele Keime sehr anpassungsfähig. So können Bakterien und Parasiten, die mit geringen, nicht tödlichen Dosen Chlor in Kontakt kommen, Resistenzen bilden – weswegen zu geringe Chlordosen sowohl wirkungslos als auch kontraproduktiv sein können. Untersuchungen zeigen, dass insbesondere im Biofilm lebende Keime starke Resistenzen aufbauen und bis zu 3 000-mal resistenter sind als jene, die sich ohne Schutzfilm im Wasser befinden. Darüber hinaus können diverse Bakterienarten bei widrigen Lebensbedingungen Sporen bilden, die extrem unempfindlich gegenüber Temperaturextremen, Trockenheit sowie Desinfektionsmitteln sind und in einem inaktiven Status bleiben, bis bessere existieren.

Trübung schützt Keime vor UV-Bestrahlung

Bei der Wasseraufbereitung mit UV-Licht wird versucht, Keime beziehungsweise das Erbgut der Krankheitserreger mittels UV-C-Licht-Bestrahlung zu eliminieren.

Eine erfolgreiche Desinfektion von Trinkwasser durch UV-Strahlung ist jedoch nur bei trübstofffreiem Wasser möglich, da schon kleinste Trübstoffpartikel Schatten werfen können und somit die Dosis der effektiv auf die Keime einwirkenden Strahlung verringern – so muss vor der UV-Behandlung von Trinkwasser häufig zunächst die Trübung beseitigt werden. Aus diesem Grund stellt die UV-Behandlung in Kläranlagen häufig den letzten Schritt in einem mehrstufigen Klärungsprozess dar.

Die Lösung – Wasseraufbereitung mit Seccua Wasserfilter

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Die Seccua Ultrafiltration – eine Alternative für nachhaltigen Schutz

Ein wirkungsvoller Einsatz von UV-Strahlung und Chlor als Desinfektionsmittel im Trinkwasser ist zwar möglich, ist jedoch an Voraussetzungen geknüpft, die in unseren Leitungssystemen nur selten vorzufinden sind. Trübungen und Biofilm können das effektive Einwirken von UV-Strahlen und Chlor verhindern, weswegen sich diese für die Entkeimung von Trinkwasser ohne weitere Aufbereitungsmaßnahmen meist als ungeeignet erweisen. Zudem sollte Chlor angesichts der gegebenen Gesundheitsrisiken ohnehin nur in akuten Notfällen eingesetzt werden.

Vorbeugende Maßnahmen hingegen bieten unkomplizierten, zuverlässigen Schutz: Unsere Seccua Wasserfilter für zuhause stellen eine mechanische Barriere zwischen lokaler Wasserversorgung und dem Hausnetz dar. Die winzigen Filterporen im mikroskopischen Nanobereich nehmen den Keimen jede Chance, in das häusliche Leitungsnetz einzudringen und machen somit auch die chemische Trinkwasserdesinfektion mit Chlor überflüssig. Das Ergebnis: eine Leitung, aus der keim- sowie chlorfreies Trinkwasser perlt.

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Legionellen und E-Coli Bakterien

Seccua Wasserfilter – Erfolgreiche Entkeimung trotz Wassertrübung

Sinnvoll ist die von den anerkannten Regeln der Technik geforderte Trübungsentfernung nur mit dem Ultrafiltrationsverfahren. Hierbei werden auch schon mehr als 99,99 Prozent aller Krankheitserreger rückstandslos aus dem Wasser entfernt.

Gegenüber den herkömmlichen Methoden zur Trinkwasserentkeimung wie UV- Bestrahlung, thermischer Desinfektion oder dem Einsatz von chemischen Stoffen, die Keime oft nur unzureichend beseitigen, bietet die Kerntechnologie der Seccua, die Ultrafiltration, klare Vorteile.

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„Kein Chlorgeschmack mehr!“

Aufgrund der langen Leitungswege wird das Wasser bei uns gechlort, um die hygienischen Voraussetzungen einzuhalten. Ein Trinken des Trinkwassers war aufgrund des Geschmackes so nicht möglich. Direkt nach dem Einbau der Seccua Ultrafiltrationsanlage hatten wir endlich wieder leckeres Wasser!

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Umweltfreundliche Trinkwasserreinigung Dank Seccua

Von EPA und DVGW umfangreich getestet

Die Herausfilterung aller aller Keime durch die Geräte und Anlagen der Seccua wurde in umfangreichen Tests – durchgeführt auch durch die US Umweltbehörde EPA sowie des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches DVGW – nachgewiesen, so dass das Trinkwasser nach der Behandlung mit den Seccua Geräten und Anlagen in mikrobakteriell einwandfreiem Zustand ist.

Vollständige Entfernung von Bakterien

Durch die Technologie der Seccua kann der Einsatz von Chemikalien zur Desinfektion und damit Gesundheits- und Umweltschäden vermieden werden. Auch Krankheitserreger, die gegen Desinfektionsverfahren wie UV, Chlor oder Ozon beständig sind – beispielsweise Sporen von Parasiten oder Amöben, die oft Legionellen einschließen – werden durch die Seccua Ultrafiltration entfernt. Zudem bleiben bei einer Ultrafiltrierung keine abgetöteten oder deaktivierten Mikroorganismen im Wasser zurück, wodurch das Wiederverkeimungspotenzial im anschließenden Rohrsystem sehr gering gehalten wird.

Seccua Filtration auf einen Blick

  • Behebung der Ursache, nicht der Wirkung
  • völlig chemikalienfrei
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