Was man Ihnen über Umkehrosmose-Lösungen nicht sagt.
UMKEHROSMOSE ERKLÄRT

Was man Ihnen über Umkehrosmose-Lösungen nicht sagt.


Was ist Umkehrosmose?

Die Umkehrosmose ist ursprünglich in Kalifornien in Zusammenarbeit mit dem Staat Israel entwickelt worden, um Salzwasser in Trinkwasser umzuwandeln, daher ist die Umkehrosmose in technischen Anwendungen unter kontrollierten Bedingungen durchaus nützlich. Ihr Einsatz im Haushalt wirft jedoch Fragen auf.

Wie funktioniert Umkehrosmose?

Ein Differenzdruck zwischen Zulauf- und Reinwasserseite zwingt das Wasser durch die Umkehrosmose-Membran...

Was man Ihnen über Umkehrosmose-Lösungen nicht sagt

Die Umkehrosmose-Membran besteht aus Polyamid, das auf einem porösen Trägermaterial so polymerisiert ist, dass eine große Oberfläche entsteht. Die Filterstruktur umfasst Kunststoffstützen, perforierte Rohre und ein gitterartiger Abstandshalter, der es dem Wasser ermöglicht, zwischen den Schichten der Membran zu fließen.

Das ist enorm viel Kunststoff, der dem bakterienliebenden Biofilm viel Platz zum Wachsen bietet - auch auf der Reinwasserseite.

Darüber hinaus ermöglichen Defekte in der Polyamidschicht und eingeschlossene Staubpartikel in der Membranbeschichtung, dass Krankheitserreger und Partikel durch die Umkehrosmose-Membran selbst gelangen können.

Das bedeutet, dass die Umkehrosmose zwar effektiv beim Reduzieren von Ionen ist, aber keine sichere Lösung bei der Filtration von Keimen darstellt. 

Umkehrosmose und saures Wasser

Ein weiterer problematischer Effekt von Umkehrosmose ist eine grundlegende Veränderung des natürlichen Gleichgewichts Ihres Leitungswassers.

Kaltes Leitungswasser befindet sich normalerweise im chemischen Gleichgewicht, es ist weder sauer noch korrosiv und es greift Oberflächen, Gewebe oder Schleimhäute nicht an. Wenn das Wasser durch eine Umkehrosmoseanlage filtriert wird, verändert es seinen pH-Wert und wird aggressiv und sauer. In großen öffentlichen Aufbereitungsanlagen wird dies korrigiert, indem der pH-Wert des gefilterten Wassers wieder korrigiert wird. In Haushaltsanlagen fehlt dieser Schritt.

Umkehrosmose und Wasserverschwendung

Das schmutzige, kleine Geheimnis der Umkehrosmose ist, dass sie im privaten Bereich unglaublich ineffizient ist. Konventionelle Umkehrosmose Systeme für den Haushalt erzeugen ca. 1-2 Liter Abwasser, um 1 Liter gefiltertes Wasser zu produzieren. Dies bedeutet für einen 4-Personen Haushalt, bei dem jede Person ca. 4 Liter Wasser pro Tag verbraucht, ca. 20-30 Liter Abwasser pro Tag! 

Entfernt die Umkehrosmose Krankheitserreger?

Umkehrosmose wurde als industrielle Anwendung entwickelt. Der Einsatz im Haushalt bringt erhebliche Herausforderungen mit sich, unter anderem die Bildung eines Biofilms auf der Umkehrosmose-Membran.

Bakterien, die kleiner als 0,5 Mikrometer sind, sind kleiner als die Standard-Kohlefilter, die als Vorfilter in vielen kompakten Umkehrosmose-Systemen für Privathaushalte verwendet werden. Das bedeutet, dass diese Bakterien direkt zur Membran gelangen können. Sobald sie dies tun, finden sie ein konzentriertes Angebot an Nährstoffen - eine ideale Umgebung für die Entwicklung eines Biofilms.

Die Biofilm-Bakterien produzieren EPS-Substanzen (auch bekannt als: Schleim), die dann noch mehr Nährstoffe liefern, auf denen Bakterienkolonien gedeihen können und die wiederum den Transport von gelösten Stoffen und anderen Krankheitserregern durch die Membran beschleunigen.

Aber es kommt noch schlimmer: Die Art und Weise, wie die Umkehrosmose-Membranen hergestellt und ihre Filter zusammengeklebt und verschweißt werden, hinterlässt eine Menge Mikrolöcher im fertig montierten Filter. Genug, dass Umkehrosmose-Membranen vom Trinkwassergesetzgeber nicht als Desinfektionsmittel eingestuft werden - das bedeutet, dass Krankheitserreger durchaus durch die Filter gelangen!


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