Pestizide im Trinkwasser
Der steigende Pestizideinsatz in Deutschland vergiftet unser Grundwasser und schadet unserer Gesundheit – Seccua Wasserfilteranlagen bieten Schutz.

Pestizide im Trinkwasser

Der steigende Pestizideinsatz in Deutschland vergiftet unser Grundwasser und schadet unserer Gesundheit!


Ob auf großen Flächen in der Landwirtschaft oder partiell im eigenen Garten: Pestizide werden in ganz Deutschland zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt – doch wenn die giftigen Pflanzenschutzmittel und Biozide in unser Trinkwasser gelangen, werden sie für uns Menschen selbst zum großen Problem.


Was sind Pestizide?

Pestizide sind Chemikalien, die vor allem in der Landwirtschaft und in privaten Gärten zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, mit dem Ziel, angebaute Pflanzen wie Blumen, Obst, Gemüse und Getreide vor Unkräutern, Insekten, Pilzen und Nagern zu schützen. Je nach Pestizid werden die Schädlinge dabei entweder eliminiert, vertrieben oder mittels hormonaktiver Chemikalien daran gehindert, zu keimen, zu wachsen oder sich zu vermehren. Prinzipiell kann man zwischen folgenden Arten von Pestiziden unterscheiden:

  • Herbizide (gegen Unkraut)

  • Insektizide (gegen Insekten)

  • Fungizide (gegen Pilze)

  • Molluskizide (gegen Schnecken)

  • Akarizide (gegen Milben)

  • Rodentizide (gegen Nagetiere)


Seccua Wasserfilteranlagen beseitigen Pestizide

Mehr erfahren



Warum sind Pestizide schädlich für uns Menschen?

In Deutschland sind fast 300 verschiedene Pestizidwirkstoffe zugelassen. Diese Menge ist zwar deutlich weniger als noch in den 1990ern, allerdings lag der landesweite Absatz dieser Substanzen im Jahr 2017 mit rund 35 000 Tonnen auf einem historischen und überaus bedenklichen Höchststand – denn auch auf die Gesundheit des Menschen haben die toxischen Pestizide Auswirkungen.

Besonders kritisch sind Pestizide zu betrachten, bei denen nachgewiesen wurde oder vermutet wird, dass sie endokrine Disruptoren sind. Diese hormonaktiven Substanzen imitieren oder blockieren menschliche Hormonrezeptoren, wodurch sie schon in äußerst geringen Mengen unser natürliches Hormonsystem stören und verändern. Auf diesem Weg können schwerwiegende Fehlentwicklungen und Krankheiten durch Pestizide verursacht werden. Dazu zählen beispielsweise hormonell bedingte Krebsarten wie Prostata-, Hoden- und Brustkrebs, männliche als auch weibliche Unfruchtbarkeit, Adipositas, Diabetes, sowie Gehirn-Entwicklungsstörungen bei Kindern, die zu einem irreversiblen Intelligenzverlust und zu eingeschränkten motorischen Fähigkeiten führen können. Demzufolge spielt ein zuverlässiger Schutz, wie er etwa durch die Installation eines Wasserfilters gewährleistet wird, insbesondere für Familien mit Kindern und für schwangere Frauen eine Rolle.

Ein weiteres Problem besteht im langwierigen Abbauprozess der Pestizide. So ist das seit 1991 verbotene Herbizid Atrazin, das nachweislich zu Fortpflanzungsstörungen bei Wasserorganismen führt und von der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA als möglicherweise krebserregend eingestuft wurde, noch heute in unserem Grundwasser nachweisbar – insbesondere aber sein Abbauprodukt Desethylatrazin, das noch weitaus toxischer und persistenter als seine Ausgangssubstanz ist.

Auch der seit 1974 in Deutschland weit verbreitete und sehr umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat, dessen Zulassung von der EU vorerst bis zum Jahr 2022 verlängert wurde, steht im Verdacht, ernstzunehmende Gesundheitsschäden zu verursachen und wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO sogar als „wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen“ eingestuft. Doch schon alleine die deutsche Bahn verbraucht jährlich bis zu 75 Tonnen Glyphosat, um ihre 33 5000 Kilometer Schienennetz frei von Unkraut zu halten – und das sind lediglich 0,4 % des landesweiten Gesamtverbrauchs.


Überschreitung der Grenzwerte für Pestizidrückstände im Trinkwasser

Die Grenzwerte für die einzelnen Pestizide im Trinkwasser sind durch die Trinkwasserverordnung geregelt und mit 0,1 Mikrogramm pro Liter festgesetzt. Derselbe Wert gilt auch für die relevanten Abbauprodukte der Wirkstoffe, die sich aufgrund ihrer toxischen Eigenschaften als ebenso schädlich für Flora, Fauna und Mensch erweisen. Jedoch werden die Grenzwerte vielerorts überschritten.

Erhebungen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) zeigten, dass der Anteil der Messpunkte, an denen etwa Glyphosat im Trinkwasser vorzufinden ist, sich im Zeitraum zwischen 2009 und 2016 um rund 70 % erhöhte und die Grenzwerte an 18 Messstellen überschritten wurden. Ebenso fand das Bayrische Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit im Rahmen einer Trinkwasseruntersuchung aus dem Jahr 2009 eine Vielzahl an Pestizidrückständen. Von den insgesamt 301 analysierten Wasserproben enthielten:

  • 79 % Atrazin

  • 78 % Desethylatrazin

  • 45 % Desethylsimazin

  • 40 % Propazin

  • 38 % Desethylbuthylazin

  • 25 % Simazin

  • 19 % Terbuthylazin

  • 15 % Dichlorbenzamid

  • 15 % Ethidimuron

Während die festgestellten Konzentrationen der meisten Wirkstoffe den Grenzwert nicht überschritten, lagen die Messwerte des längst verbotenen Wirkstoffs Atrazin sowie jene seines Metabolits Desethylatrazin in etwa einem Drittel beziehungsweise bei knapp mehr als der Hälfte der Proben über dem erlaubten Höchstwert. Auch wenn diese Proben aufgrund eines gegebenen Verdachts von Grenzwertüberschreitung ausgewählt wurden, verdeutlichen sie dennoch, welches Ausmaß die Verschmutzung unseres Trinkwassers durch Pflanzenschutzmittel vielerorts annimmt und wie lange manch verbotenes Pestizid unser Grundwasser verseucht.


Was kann ich gegen Pestizide im Trinkwasser tun?

Zum Kontaktformular



Seccua Ultrafiltration – Wasserfilter gegen Pestizide

Auch bei einem sachgemäßen Gebrauch von Pestiziden kann schwerlich gewährleistet werden, dass ausschließlich Schädlinge mit den toxischen Stoffen in Berührung kommen. Die Giftstoffe sickern nach dem Einsatz auf den Äckern tief in unsere Böden und gelangen auf diesem Weg bis in unser Grundwasser – eine der wichtigsten Quellen für unsere Trinkwasserversorgung.

Wir von Seccua halten jedoch auch geringe Mengen toxischer Schädlingsbekämpfungsmittel im Trinkwasser für nicht vertretbar, denn Gift hat in dem allerwichtigsten unserer Lebensmittel absolut nichts zu suchen. Wenn auch Sie diese Meinung teilen und Ihre Familie vor den krankmachenden Toxinen schützen möchten, haben wir eine gute Nachricht: Mit einem Seccua Wasserfilter am Hausanschluss lassen sich ausnahmslos alle Pestizide beseitigen – damit auch Ihre Familie und Sie sorgenfrei gesundes Wasser ohne Pestizide genießen können.

Seccua Wasserfilter für gesundes, sauberes Trinkwasser

Keine Trübungen, Bakterien, Viren oder Arzneimittelrückstände im Trinkwasser: mit den kostengünstigen, standardisierten und innovativen Wasserfiltern von Seccua. Garantiert ohne Chemikalien.

Wasserfilteranlagen für Einfamilien- / Mehrfamilienhäuser

Wasserfilteranlagen für Gewerbe und Industrie

Wasserfilteranlagen für die öffentliche Wasserversorgung