Bakterien im Trinkwasser
Bakterien – Infektiöse Gefahr aus dem Wasserhahn

Bakterien im Trinkwasser

Bakterien – Infektiöse Gefahr aus dem Wasserhahn


Auch wenn das Wasser glasklar aus der Leitung fließt, ist der hygienische Schein trügerisch – ohne schützenden Wasserfilter werden pro Liter Wasser etwa 100 Millionen winzige Bakterien in das häusliche Wassernetz geschwemmt – gefährliche Krankheitserreger inklusive.


Was sind Bakterien?

Bakterien sind Mikroorganismen, die aus einer einzigen Zelle bestehen. Sie stellen die älteste sowie auch kleinste Lebensform auf der Erde dar und verfügen über einen eigenen Stoffwechsel. Bakterien sind damit auf Ernährung angewiesen und eigenständig überlebensfähig. Ihre Vermehrung erfolgt durch Zellteilung. Ein Kolibakterium teilt (und verdoppelt) sich bei idealen Bedingungen etwa alle 20 Minuten – nach nur sechs Stunden können auf diese Weise mehr als 250 000 Bakterien entstehen. Es gibt kaum einen Ort, der für Bakterien unbewohnbar ist – allein im menschlichen Körper leben etwa 10 000 verschiedene Arten. Während vieler dieser Mikroorganismen nützlich und sogar überlebensnotwendig für uns Menschen sind, stellen andere eine lebensbedrohliche Gefahr dar.


Warum sind Bakterien im Trinkwasser gefährlich?

Auch in unserem Trink- und Duschwasser lebt eine große Vielfalt von Bakterien. Während manche Arten für unsere Gesundheit eher unbedenklich sind, da eine Konzentration von mehreren Millionen Keimen pro Milliliter Wasser notwendig wäre, um einen Infekt auszulösen, können uns einige Arten bereits mit nur 100 Vertretern der infektiösen Einzeller gesundheitliche Probleme machen. Zu den häufigsten und gefährlichsten Krankmachern aus der Wasserleitung zählen neben aquatischen Bakterien wie Legionellen und Pseudomonaden auch coliforme Fäkalkeime, wie beispielsweise E. coli, EHEC und Enterokokken.

Viele coliforme Bakterien sind ein natürlicher und für den Menschen auch überlebensnotwendiger Bestandteil der Darmflora und im Wasser nicht länger als ein bis zwei Wochen überlebensfähig. Werden coliforme Bakterien im Wasser festgestellt, gelten sie daher als Indikator für Mängel im Leitungsnetz und der Wasseraufbereitung. Bis zu einem gewissen Grad ist die Aufnahme dieser Keime für den Menschen unbedenklich – jedoch macht auch bei Bakterien die Dosis das Gift. Befinden sich etwa E. coli-Bakterien im Trinkwasser, läuft man Gefahr, durch das Trinken des kontaminierten Wassers ein Übermaß an den ansonsten durchaus nützlichen Bakterien zu sich zu nehmen, worauf der Körper – im besten Fall – mit Durchfall reagiert, um diese aus dem Körper zu schwemmen.


Was kann ich gegen Bakterien im Trinkwasser tun?

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Infektionsrisiko durch Bakterien

Allerdings: coliforme Bakterien können zu lebensbedrohlichen Zuständen führen, insbesondere wenn es sich dabei um giftstoffabsondernde Unterarten handelt. Das in den Mägen von Wiederkäuern lebende EHEC kann beispielsweise zu einer schweren Darmentzündung mit schmerzhaften Bauchkrämpfen und blutigem Durchfall führen. Im schlimmsten Fall führt eine Infektion zu einem hämolytisch-urämischen Syndrom, bei dem das abgesonderte Gift der Bakterien die roten Blutkörperchen des Infizierten angreift und auf diesem Weg lebensbedrohliche Zustände wie etwa Blutarmut und Nierenversagen auslösen kann. Zudem ist EHEC hochinfektiös und kann bei mangelnder Hygiene auch von Mensch zu Mensch übertragen werden, sodass vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen und bei mehrköpfigen Familien ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Als besonders durch den EHEC-Keim gefährdet gelten Kinder unter sechs Jahren, aber auch ältere sowie immungeschwächte Menschen.

Ein hohes Infektionsrisiko besteht auch, wenn sich Bakterien im Duschwasser befinden. Durch das Einatmen des kontaminierten Wasserdampfes oder beim Eindringen der Bakterien in offene Wunden beziehungsweise unsere Blutbahn, können lebensbedrohliche Entzündungen innerer Organe folgen – Lunge, Niere und Herz können ebenso betroffen sein wie das Gehirn. Verursacht: Lungenentzündung (Pneumonie)

  • Verursacht: Pontiac Fieber

  • Verursacht: Entzündungen des Herzbeutels (Endokarditis)

  • Verursacht: Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)

  • Verursacht: Wundinfektionen

  • Verursacht: Magen-Darm-Erkrankungen

  • Verursacht: Tuberkulose

Für die Behandlung bakterieller Infekte kommen häufig Antibiotika zum Einsatz – jedoch immer öfter ohne Erfolg. Durch die geringen Dosen Arzneimittel, die über das Abwasser in die Natur geraten, kommen die beispielsweise im Grundwasser lebenden Bakterien mit geringen Dosen von Antibiotika-Rückständen in Berührung. Da die Konzentration der Wirkstoffe jedoch zu gering ist, um die Bakterien abzutöten, bauen diese mit der Zeit Resistenzen auf; multiresistente Krankheitserreger ohne wirksames Heilmittel sind die Folge.

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Wie viele Bakterien befinden sich im Trinkwasser?

Zum Nachweis von Mikroorganismen im Trinkwasser wird auch heute noch das über einhundert Jahre alte Ausstrichverfahren angewendet. Dabei wird ein Teil der entnommenen Wasserprobe auf einen Nährboden ausgestrichen, worauf die Anzahl der sich dort bildenden Keimkolonien festgehalten wird. Jedoch ist der Wissenschaft heute bekannt, dass nur 0,1 – 1 % aller im Wasser vorhandenen Keime zur Bildung von Kolonien auf einem Nährboden neigt. Das bedeutet:

  • ca. 100 Millionen Bakterien pro Liter Wasser gelangen aus dem Stadtnetz in die Leitungsnetze der Gebäude

  • viele Milliarden neuer Keime befallen somit das Leitungsnetz eines Hauses JEDEN TAG

  • 100 – 1.000 fach unter den wahren Werten, liegen die Werte, auf denen unsere Maßnahmen basieren


Worin unterscheiden sich Bakterien und Viren?

Bei Bakterien handelt es sich, im Gegensatz zu Viren, um Mikroorganismen, die aus einer Zelle bestehen. Diese Kleinstlebewesen verfügen über einen eigenen Stoffwechsel und sind eigenständig überlebensfähig, während Viren auf einen Wirt angewiesen sind. Darüber hinaus haben die meisten Bakterien einen Durchmesser zwischen 0,6 und 1 Mikrometer und sind damit um ein Vielfaches größer als Viren, die auf nur wenige Dutzend bis 440 Nanometer kommen. Auch können sich Bakterien im Gegensatz zu Viren selbstständig vermehren, während Viren auch hier eine Wirtszelle benötigen.


Seccua Ultrafiltration – Vorbeugung ist der beste Schutz vor Bakterien im Trinkwasser

Maßnahmen zur Bekämpfung von Bakterien im häuslichen Rohrleitungsnetz, wie beispielsweise Chlorung und thermische Desinfektion, sind häufig nur bedingt erfolgreich, da die meisten Bakterien in einer schützenden Biofilmschicht hausen, und bieten darüber hinaus auch nur temporären Schutz, da täglich Abermillionen neuer Bakterien und Keime aus dem Stadtnetz nachgespült werden.

Dank der nur 20 Nanometer messenden Poren verwehren die Seccua-Wasserfilter jedoch selbst mikrobisch-kleinen Krankheitserregern den Zugang in das Wasserleitungssystem Ihres Hauses. So wird verhindert, dass verkeimtes Wasser aus dem Stadtnetz durch ihren Wasserhahn fließt – was bleibt, ist keimfreies, gesundes Wasser für Sie und Ihre Familie.


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